
Seit wann machst du elektronische Musik?
Seit 1998 experimentiere ich selbst mit elektronischen Klangerzeugern und Aufnahmetechniken. Ich wollte damals unbedingt wissen, wie so ein analoger Synthesizer funktioniert, was es mit den ganzen geheimnisvollen Schaltern und Drehreglern auf sich hat. Glücklicherweise brachte damals eine bekannte japanische Firma einen virtuell-analogen Synthesizer auf den Markt - einer der ersten Generation dieser Geräte, mit vielen Knöpfen und Drehreglern. Das wurde dann mein erster Synthesizer. Ein halbes Jahr später kam dann ein gebrauchtes String Ensemble (man nennt es auch Streicherkeyboard oder Streichersynthesizer) dazu. Ich spielte lange Zeit nur mit diesen beiden Instrumenten, nahm das Gespielte auf und experimentierte mit verschiedensten Klängen und Klangverformungen, die mit den beiden Geräten möglich waren.
Spielst du weitestgehend analoges Equipment?
Meine Ausrüstung bestand und besteht aus einer gesunden Mischung aller Welten: Es sind analoge Synthesizer dabei, aber auch digitale und natürlich Software. Ein festes Equipment habe ich praktisch nicht; bis auf ein oder zwei Geräte, an denen ich wirklich hänge, kommen und gehen die Instrumente. Ich habe auch kein Studio; es steht alles irgendwie so da, wie ich es im Moment gerade benötige. Besonders die Softwareklangerzeuger haben es mir in jüngerer Zeit verstärkt angetan, da sich in den letzten Jahren in Punkto Klangqualität, Benutzerfreundlichkeit und auch Leistungsfähigkeit sehr viel getan hat. Da ich naturgemäß sehr neugierig bin, versuche ich, so weit es geht, viel auszuprobieren.
Hast du Vorbilder oder gibt es Bands, die dich beeinflusst haben?
Es gibt keine Vorbilder, die ich versuche, nachzuahmen. Es gibt einen Stil (oder auch Epoche), den ich sehr gut kenne und in dem ich mich musikalisch zu Hause fühle: Das ist die sogenannte „Berliner Schule“, also die Zeit der popularelektronischen Musik in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre. Diese Musik zeichnet sich aus durch einen immensen Einsatz verschiedenster (analoger) Synthesizer, einer Mischung aus experimentellen elektronischen Geräuschen und melodischer Klänge, dem intensiven Einsatz rhythmischer Bass-Sequenzen in Verbindung mit einem über lange Zeit gleichbleibenden harmonischen Grundgerüst sowie ausgedehnte melodiöse Improvisationen. Es ist eine Musik, die uralte Praktiken zur Meditation oder Trance allein durch das Hören von Rhythmus und Klang einsetzt, wie sie beispielsweise in traditioneller afrikanischer oder in der Gamelan-Musik Verwendung finden, aber auch in der Notre-Dame-Epoche mittelalterlicher geistlicher Gesänge. Wer sich auf Rhythmus und Klang einlässt, erlebt eine wunderbare Zeit völliger Meditation, sowohl beim Spielen als auch beim Hören.
Hast du ein Ziel?
Ich habe bemerkt, dass es in der „Berliner Schule“ ab etwa 1980 einen musikalischen Bruch gegeben zu haben scheint. Die Musik wurde kühler, hektischer, entfernte sich vom analogen Sound und wurde digital. Mein Ziel ist es, die Musik der „Berliner Schule“ in die Gegenwart zu holen und sie dort weiter bestehen zu lassen. Auf die Annehmlichkeiten moderner klanglicher Möglichkeiten möchte ich natürlich nicht verzichten, sondern bette diese verantwortungsvoll im Sinne der „originalen Berliner Schule“ ein. Meinen Musikstil beschreibe ich selbst am liebsten mit „Berlin OldSchool“.
Wie kann oder soll der Zuhörer deine Musik hören bzw. in sich aufnehmen?
Am besten entspannt, ohne Hektik, mit viel Zeit und ohne Ablenkung - das sind eigentlich die gleichen Grundvoraussetzungen wie beim Meditieren. Ich selbst höre übrigens meine und ähnliche Musik am liebsten während langer Bahnfahrten: Das entspannt ungemein und man vergisst dabei die Zeit.
Seit 1998 experimentiere ich selbst mit elektronischen Klangerzeugern und Aufnahmetechniken. Ich wollte damals unbedingt wissen, wie so ein analoger Synthesizer funktioniert, was es mit den ganzen geheimnisvollen Schaltern und Drehreglern auf sich hat. Glücklicherweise brachte damals eine bekannte japanische Firma einen virtuell-analogen Synthesizer auf den Markt - einer der ersten Generation dieser Geräte, mit vielen Knöpfen und Drehreglern. Das wurde dann mein erster Synthesizer. Ein halbes Jahr später kam dann ein gebrauchtes String Ensemble (man nennt es auch Streicherkeyboard oder Streichersynthesizer) dazu. Ich spielte lange Zeit nur mit diesen beiden Instrumenten, nahm das Gespielte auf und experimentierte mit verschiedensten Klängen und Klangverformungen, die mit den beiden Geräten möglich waren.
Spielst du weitestgehend analoges Equipment?
Meine Ausrüstung bestand und besteht aus einer gesunden Mischung aller Welten: Es sind analoge Synthesizer dabei, aber auch digitale und natürlich Software. Ein festes Equipment habe ich praktisch nicht; bis auf ein oder zwei Geräte, an denen ich wirklich hänge, kommen und gehen die Instrumente. Ich habe auch kein Studio; es steht alles irgendwie so da, wie ich es im Moment gerade benötige. Besonders die Softwareklangerzeuger haben es mir in jüngerer Zeit verstärkt angetan, da sich in den letzten Jahren in Punkto Klangqualität, Benutzerfreundlichkeit und auch Leistungsfähigkeit sehr viel getan hat. Da ich naturgemäß sehr neugierig bin, versuche ich, so weit es geht, viel auszuprobieren.
Hast du Vorbilder oder gibt es Bands, die dich beeinflusst haben?
Es gibt keine Vorbilder, die ich versuche, nachzuahmen. Es gibt einen Stil (oder auch Epoche), den ich sehr gut kenne und in dem ich mich musikalisch zu Hause fühle: Das ist die sogenannte „Berliner Schule“, also die Zeit der popularelektronischen Musik in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre. Diese Musik zeichnet sich aus durch einen immensen Einsatz verschiedenster (analoger) Synthesizer, einer Mischung aus experimentellen elektronischen Geräuschen und melodischer Klänge, dem intensiven Einsatz rhythmischer Bass-Sequenzen in Verbindung mit einem über lange Zeit gleichbleibenden harmonischen Grundgerüst sowie ausgedehnte melodiöse Improvisationen. Es ist eine Musik, die uralte Praktiken zur Meditation oder Trance allein durch das Hören von Rhythmus und Klang einsetzt, wie sie beispielsweise in traditioneller afrikanischer oder in der Gamelan-Musik Verwendung finden, aber auch in der Notre-Dame-Epoche mittelalterlicher geistlicher Gesänge. Wer sich auf Rhythmus und Klang einlässt, erlebt eine wunderbare Zeit völliger Meditation, sowohl beim Spielen als auch beim Hören.
Hast du ein Ziel?
Ich habe bemerkt, dass es in der „Berliner Schule“ ab etwa 1980 einen musikalischen Bruch gegeben zu haben scheint. Die Musik wurde kühler, hektischer, entfernte sich vom analogen Sound und wurde digital. Mein Ziel ist es, die Musik der „Berliner Schule“ in die Gegenwart zu holen und sie dort weiter bestehen zu lassen. Auf die Annehmlichkeiten moderner klanglicher Möglichkeiten möchte ich natürlich nicht verzichten, sondern bette diese verantwortungsvoll im Sinne der „originalen Berliner Schule“ ein. Meinen Musikstil beschreibe ich selbst am liebsten mit „Berlin OldSchool“.
Wie kann oder soll der Zuhörer deine Musik hören bzw. in sich aufnehmen?
Am besten entspannt, ohne Hektik, mit viel Zeit und ohne Ablenkung - das sind eigentlich die gleichen Grundvoraussetzungen wie beim Meditieren. Ich selbst höre übrigens meine und ähnliche Musik am liebsten während langer Bahnfahrten: Das entspannt ungemein und man vergisst dabei die Zeit.